EINBECK

STADT DER BRAU- UND FACHWERKKUNST

Wer Einbeck hört, denkt entweder an Bier oder an die vielen Fachwerkhäuser in der Stadt. Beides kennzeichnet die ehemalige Hansestadt, in der die Vergangenheit bis heute spürbar ist. Da ist zum einen das malerische und bestens erhaltene mittelalterliche Zentrum mit den zum Teil ganze Straßenzüge einnehmenden 400 farbenprächtigen und reich verzierten Fachwerkbauten. Sie stammen alle aus der Zeit nach dem großen Brand von 1540 und zeugen von dem ehemaligen Reichtum Einbecks.
Zudem feierte bereits vor 600 Jahren in Einbeck die Braukunst Triumphe. Die Brauer der Stadt entdeckten im 13. Jahrhundert die Methode, das süffige, aber schnell verderbende Getränk durch Hopfung geschmacklich anzureichern und haltbarer zu machen. Das „Ainpöckisch Bier” wurde so transportfähig und sogar bis nach Bayern exportiert. Mit dem Bier begann der wirtschaftliche Aufstieg. Selbst Martin Luther soll das Einbecker Bier auf dem Reichstag in Worms 1521 mit den Worten gelobt haben: „Der beste Trank, den einer kennt, der wird Einbecker Bier genennt.“Doch Bier ist nicht das Einzige, was Einbeck kulinarisch zu bieten hat!
Seit 2010 führt die Einbecker Senfmühle die Tradition der Senfherstellung in Einbeck fort. Von 1923 bis 1950 war die Einbecker Senffabrik Henry Dänhardt bekannt für hochwertige Senfprodukte. Heute wird mitten in der Einbecker Altstadt im Stein- mahlverfahren Senf nach eigenen Hausrezepturen produziert. Ein anderer Traditionsbetrieb in Einbeck feierte 2013 sein 375-jähriges Bestehen: der Einbecker Blaudruck. Gegründet wurde der Betrieb mitten im Dreißigjährigen Krieg 1638 von Hans Wittram zunächst als Färberei. Diese sah sich jedoch wie alle Färbereien in Deutschland durch die Konkurrenz aus Übersee bedroht, ein attraktives Konkurrenzprodukt musste her. Wahrscheinlich war es Hans Heinrich Wittram, der Sohn des Firmengründers, der um 1700 als erster die Technik des Blaudrucks ausprobierte. Über das bis heute bewahrte Handwerk und die Herkunft des Sprichwor- tes „blaues Wunder erleben“ gibt es einiges im StadtMuseum zu erfahren.
In unserer historischen Altstadt gibt es viel zu sehen und zu erfahren. Einige interessante Möglichkeiten, die Reize Einbecks zu erleben, bieten die vielfältigen touristischen Erlebnisprogramme. Ob Stadtführungen, Betriebsbesichtigungen oder Bier- programme – alle Angebote sind wie im Baukasten-System untereinander kombinierbar. Erleb- bare Geschichte erwartet Sie bei
den Besichtigungen von Burgen und Salinen rund um Einbeck, die vom Leben außerhalb der mittelalterlichen Stadtmauern er- zählen. Tauchen Sie ein in die Geschichte der Stadt mit ihrem besonderen Charme. Wir freuen uns auf Sie!

Weitere Informationen:
Tourist-Information der Stadt Einbeck
Eickesches Haus l Marktstraße 13 l 37574 Einbeck
Tel.: 05561 / 313 19 10
E-Mail: touristinfo@einbeck.de
www.einbeck.de

ERLEBNISTIPPS

„Durch die Jahrhunderte“

Wir laden Sie ein zu einem ca. 1 h Rundgang durch Einbecks historische Altstadt – mit sachkundiger Erläuterung der Stadtgeschichte und der prachtvollen Fachwerkarchitektur.
Termine: 01.04. bis 31.10. täglich 14:30 Uhr / Sa., So. + Feiertage zusätzlich 11:00 Uhr (ohne Voranmeldung)

„Mit Luther durch Einbeck“

Luthers Thesen und Ideen wirkten in Einbeck. Dies lässt sich an vielen Orten in der Altstadt beobachten. Mit Anekdoten und historischen Fakten stellt die Bierstadt sich als reformations-historisches Schatzkästlein vor.
Ganzjährig buchbar bei der Tourist-Information Einbeck: www.einbeck.de

„Segway Stadtmeister Touren“

Wir laden Sie ein, die gut erhaltenen Wehr- und Wallanlagen kennenzulernen und die Geschichte der Verteidigung Einbecks. Begeben Sie sich an der Saline von 1757 in Salzderhelden auf eine Zeitreise der Salzgewinnung und genießen Sie die abwechslungsreiche Flora und Fauna zwischen Harz und Solling.
Termine Mai – Sept.: www.einbeck.de (um Voranmeldung wird gebeten)

PS.SPEICHER

Am Rande des Stadtzentrums können Besucher auf sechs Etagen mit rund 400 historischen Fahrzeugen anschaulich und interaktiv nachempfinden, in welchen wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen sich Menschen seit mehr als 130 Jahren auf Rädern bewegen.
Öffnungszeiten: Montag geschlossen; Di. – So. 10:00 – 18:00 Uhr; Do. 10:00 – 21:00 Uhr, www.ps-speicher.de

StadtMuseum mit RadHaus

Vom berühmten „Ainpöckisch Bier“, das in München zum „Bockbier“ wurde, erzählt eine Ausstellung. Im Münzkabinett prägen Sie einen mittelalterlichen Einbecker Pfennig. Entdecken Sie alte und neue Nachbarschaften, das alte Blaudrucker- und Tapetenhandwerk. Im RadHaus erzählen wir Geschichten für kleine und große Radfahrer: zum Anfassen, Aufdrehen, Aufsteigen, Zuhören und Mitmachen.
Öffnungszeiten: Mo. geschlossen, Di. – So.: 11:00 – 16:00 Uhr, www.stadtmuseum-einbeck.de

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