Der 6. Südniedersächsische Fachwerktag am 15.12. 2017 in Northeim war durch den fachlichen Austausch der Kommunen der Region geprägt. Neben den historischen Innenstädten und Kulturdenkmalen stehen die Kommunen vor den Herausforderungen des sich immer stärker abzeichnenden demografischen Wandels. Die Städte gehen unterschiedliche Wege in der Standortbelebung. In Northeim tauschten sie sich darüber aus.

So stellte etwa Frithjof Look, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung und Bauen in Einbeck seine jüngst initiierten Planungsschwerpunkte vor, die von bezahlbarem Wohnen bis zur Gestaltung des öffentlichen Raumes reichten. Die Kurstadt Bad Gandersheim plant im Jahr 2022 die Landesgartenschau auszurichten. Neben der Stadtortbelebung durch das angeschlossene Marketing geht es der Stadt, nach Angaben von Fachbereichsleiter Jürgen Schnute, vor allem darum, die Kuranlagen und Gärten in diesem Zuge zu modernisieren und wieder attraktiver zu gestalten. In Uslar wurden die vergangenen 30 Jahre der Stadtsanierung bilanziert und in einer Broschüre zusammengefasst, die Ralf Mohr von der Stadtentwicklung und Denkmalpflege der Stadt den Besuchern näher brachte. Mit Hilfe öffentlicher Mittel und konsequenter Planung konnte das Stadtbild von Uslar deutlich aufgewertet werden.

Ideen zur Standortbelebung, die auf wirtschaftlichen Überlegungen fußen, stellte Leerstandsmanager Alexander Rudnick vor. Dabei übernehmen Privatpersonen und Unternehmer zunächst ein Risiko in der Umgestaltung von Immobilien, um die zeitgemäße Nutzung zu gewährleisten. Auch das Fachwerk5Eck ist ein Projekt, das auf die Belebung der gesamte Region abzielt. Dabei spielen Wirtschaft, Handwerk, Stadtentwicklung und Tourismus eine entscheidende Rolle. Projektleiterin Juliane Hofmann fasste in ihrem Vortrag die zurückliegenden zweieinhalb Jahre und die erzielten Ergebnisse zusammen. Dazu gehört unter anderem die Publikation von Bauhistoriker Elmar Arnhold zur Städtebaulichen Entwicklung der fünf Städte. Seine interessanten Erkenntnisse stellte er ebenfalls im Rahmen des 6. Südniedersächsischen Fachwerktages vor.

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